Unser Kollege Rolf-Rüdiger Hamacher wird den Verband in der Jury des 2022 erstmals verliehenen „Max Ophüls Preis: Preis der Filmkritik“ vertreten. Die undotierte Auszeichnung wird für einen Spielfilm und eine dokumentarische Arbeit aus dem Programm vergeben.

Die Auslobung des Preises geht auf eine Initiative des Schweizer Kritikerverbandes SVFJ und unseres Verbandes BVMJ zurück und soll künftig regelmäßig verliehen werden. Der dreiköpfigen Jury gehören Kolleginnen und Kollegen aus der Schweiz, der Austrian Film Critics‘ Guild AFCG sowie ein Vertreter aus den deutschen Verbänden VDFK oder BVMJ an. In diesem Jahr

Festivalleiterin Svenja Böttger: „Die Filmkritik ist nicht nur ein wichtiger Baustein in der Entwicklung der Filmkunst, für die Filmbildung und als Teil des Qualitätsjournalismus. Durch fundierte Auseinandersetzung mit filmischem Erzählen dient sie auch als Motor für soziokulturelle und filmästhetische Diskurse. Das
möchten wir mit den neuen Preisen hervorheben. Mit der Kooperation zwischen deutschen, österreichischen und Schweizer Filmkritikverbänden wird einmal mehr die Position des Filmfestivals Max Ophüls Preis als wichtige Plattform für den deutschsprachigen Filmnachwuchs gestärkt.“

Die Jury der 43. Ausgabe des Filmfestivals Max Ophüls Preis wird vor Ort arbeiten. Die Preise werden am 26. Januar innerhalb der virtuell stattfindenden Preisverleihung vergeben.

Die Jury-Mitglieder:

Rolf-Rüdiger Hamacher (BVMJ): Er gründete 1979 das erste Aachener Programmkino Casablanca und übernahm 1986 das Kölner Programmkino Metropolis. Journalistisch tätig für Tageszeitungen, Film- und Musical-Magazine. Von 1997 bis 2015 war er Vorstandssprecher und Beiratsmitglied des Verbandes der deutschen Filmkritik. Zahlreiche Jury-Teilnahmen bei nationalen und internationalen Filmfestivals.

Madeleine Hirsiger (SVFJ): Sie arbeitete jahrelang für das Schweizer Fernsehen und war dort zuständig für ein Filmmagazin, u.a. auch für die Moderation. Zudem war sie verantwortlich für die Produktion von Fernsehfilmen und für die Koproduktionen von Spiel- und Dokumentarfilmen im freien Schweizer Filmschaffen. Seit einiger Zeit arbeitet sie als freie Filmkritikerin.

Günter Pscheider (AFCG): Publizistikstudium. Leiter des Filmcasino Wien und Moderator bei der Viennale. Er schrieb das Drehbuch zu „Der Kameramörder“ (2010). Seit der Gründung 2001 arbeitet er als Redakteur beim österreichischen Filmmagazin Ray.